Willkommen bei Familie Weinhold
Willkommen bei Familie Weinhold

Madrid im Frühjahr 2016

 

12.03.2016 – Flug nach Madrid

 

Irgendwie Scheiße. Abfahrt um 05.00 Uhr, knapp 2 Stunden Fahrt, dann ging es in die Hose.

Irgendwie kamen wir um 07.45 Uhr bei McParking an und um 08.00 Uhr am Flughafen in Schönefeld.

 

Rechtzeitig einchecken, doch dann der Flug nach Madrid verspätet sich um eine halbe Stunde. OK, kein Problem. Lehne Dich zurück und schau den Menschen auf dem Flughafen zu.

 

Kurz vor Ultimo, der Check-in heute von Gate 61, da kam doch Hektik auf, denn wir mussten durch den ganzen Flughafen und waren dann auch fast die Letzten welche eincheckten.

 

Flug normal, Sabine hat geschlafen und ich hatte den neuen Spiegel, reicht für gut zwei Stunden.

 

Ankunft in Madrid das Chaos geht weiter. Ankunft an T1, der Bus nach Atocha abgefahren und der nächste in zwei Stunden. OK, wir fahren Metro. Quer durch den Flughafen zum T4 und da in die Metro. Zweimal umsteigen und siehe da wir sind am Bahnhof Atocha. GOOGLE sagt noch 900m und da war auch schon unser HOTEL.

 

 

Zimmer belegt - auf Empfehlung in Junior Suite - upgradet. Was für ein Scheißwort, konnte ich nicht einfach sagen ..... fällt mir nichts passendes ein.

 

OK Zimmer belegt, kurz erfrischt und ersten kleinen Rundgang durch Madrid. Erste Cervezitina und erstes spanisches Bier, Rioja und Tapas.

 

Weiter zum Bahnhof Atocha und hier haben wir uns erst einmal von der Architektur begeistern lassen. Das größte Palmenhaus Europas? Auf jedem Fall sehenswert.

 

Zurück zum Hotel, der Tag war lang genug. Auf dem Weg dahin noch schnell eine Flasche Rioja und zwei MAHOU.

 

13.03.2016 - Madrid wir kommen

 

Vom Bahnhof Atocha bis zur Placa de Major mit der Metro. Fotoshooting wie die Großen. Durch die erneuerte Markthalle (heute Fresstempel), weiter in Richtung Banco de Espana und hier am Placa de Cibeles in den ehemaligen Postpalast (dem heutigen Madrider Rathaus) bis ganz nach oben auf die Aussichtsplattform. Ein phantastischer Blick über ganz Madrid. In Richtung Westen die Sierra Matre und die Gipfel in Schnee. App. Schnee die Temperaturen lagen zwischen 15°C am Morgen und bis zu 19°C am Nachmittag.

 

 

Weiter in Richtung Prado, die Zeit für den kostenlosen Besuch war noch nicht erreicht (erst ab 16.00 Uhr am Sonntag), daher weiter zur Rena Sofia. Mehr oder weniger gestresst durch die Hallen geflogen. Viel zeitgenössische Kunst, ist im Prinzip die chronologische Fortführung des Prado.

 

Erst einmal zurück ins Hotel, eine Stunde ins Wirlpool (wie gesagt Junior-Suite) und anschließend Siesta. Gegen 17.00 Uhr doch nochmals in die Stadt. Rena Sofia Raum 206 das von Picasso im Auftrag der republikanischen Regierung zur Weltausstellung in Paris 1936 geschaffene Kunstwerk GUERNICA war unser Ziel. OK, danach hatte ich wieder einmal so richtig die Schnauze voll von Krieg und seinen Folgen.

 

Auf dem Rückweg sind wir zwei Ecken vor unserem Hotel in der kleinen Kneipe eingekehrt. Es gab Cerveza, Rioja, Tapas und gegrillte Calamares.

 

14.03.2016 - Kunst und Kultur

 

10.30 Uhr Frühstück und wir waren nicht die Letzten. Spazieren in Richtung Thyssenmuseum. OK, erst ab 12.00 Uhr geöffnet (15 min zu früh), kurz gewartet und dann rein ins Vergnügen. Der Reiseführer sagt beginnen Sie in der 2.Etage. Das taten wir und es war gut so. Das Museum ist nach Themenbereiche und darin chronologisch geordnet. Es passiert dann schon mal das man an 25 Porträts vorbei muss aber es kann auch sein das da eben mal ein Cezanne neben einen Goya hängt. Gerade dieser direkter Vergleich ist sehr interessant. In zwei Stunden durch Museum, na ja andere Menschen brauchen dazu 2 Tage. Vom Museum quer durch die Stadt in Richtung Königspalast. Am Placa de Santa Ana kurz gerastet (Cerveza, Rioja,...) weiter über den Placa de Major zum Königspalast. Wieder einmal zu früh. Noch 20 min bis zum Einlass, daher erst einmal in die daneben stehende Kathedrale. König Phillippe hat sich hier getraut und der Papst (Benedikt XVI) war auch schon da, da konnten wir nicht fehlen.

 

 

Zurück am Königspalast, geschaut und nicht die paar Gemächer besucht. Gefühlt stand halb Madrid vor dem Palast. Wir sind an der Oper vorbei in Richtung Metro marschiert. Fahrt bis Placa de Cibeles. Hier haben wir zwei alte Stadtansichten erstanden. Weiter in Richtung Atocha, am Prado vorbei (war immer noch nicht unsere Zeit). Kurz vor der Rena Sofia sind wir zum Mittag/Kaffee abgebogen. OK, wie immer Cerveza, Rioja, Tapas... So gestärkt ging es an der Rena Sofia vorbei in Richtung Hotel. Ach ja, Rotwein und Bier wollten wir noch kaufen und ein Bier, Rotwein und ein paar gegrillte Calamares gehen auch noch. Daher wieder in unsere Eckkneipe und wieder phantastisch genossen. Ab ins Hotel und ins Wirlpool.

 

15.03.2016 – Madrid und Prado

 

Heute stehen auf den Plan: die Kneipengasse (Tapasmeile) von Madrid und am Nachmittag der Prado.

 

Mit der Metro bis zum Placa de Major und weiter in Richtung Tapasmeile. Natürlich hatten die meisten Tapas-Baren noch geschlossen. Wer geht zu Mittag schon in die Kneipe, da halten die Madrilenen Siesta. Haben in der Nähe der großen Markthalle doch noch ein schönes Straßenkaffee gefunden. Cervezia und Rioja dazu Tapas.

 

Da wir uns nicht entscheiden konnten wie weiter, sind wir in Richtung Atocha gegangen. Schön langsam und abseits der großen Touristenwege. Eine Stunde durch die Stadt und wir hatten uns verlaufen. OK Handy raus, GOOGLE-Maps an und nach dem Weg ins Hotel gefragt. Wir waren in der Nähe unseres Hotels angelangt, doch das Blöde war das dazwischen noch das Eisenbahnmuseum lag und das ganze Gelände zu umrunden gut 20 min gedauert hätte. Dann mal eben in ein Café. 15 min Pause, kurze Beratung und anschließend weiter. Zuerst mit dem Bus bis Bahnhof Atocha, dann im Museo de Jamon (Schinkenladen) geschnittenen Schinken für zu Hause gekauft und langsam zum Prado geschlendert. Ab 18.00 Uhr freier Eintritt, noch gut 1,25 Stunden warten. Was soll es, wir gehen zur Kasse uns siehe da mit meinen Schwerbehindertenausweis bekomme ich freien Eintritt, daher nur einmal zahlen.

 

 

Prado das sind die gesammelten alten Meister chronologisch geordnet. Rundgang in der ersten Ebene immer links herum. Natürlich kann man streng nach Katalog laufen und sich die einzelnen Meister in geordneter Reihenfolge anschauen. Das kostet Zeit und Kraft. Erste Ebene gut eine Stunde. Während wir mit der ersten Ebene fertig waren kamen die Freieintrittler. Nun wurde es voll und unruhig. Schnell durch die zweite Ebene, schnell das waren immer noch 1,5 Stunden. Ehrlich gesagt, die ganzen Motive, die alten Meister, die imposanten Eindrücke, all das musste erst einmal verdaut werden.

 

Vom Prado sind wir dann in Richtung Hotel zurück gelaufen und hier natürlich Stopp an unserer Eckkneipe. Cervezia, Rioja und Tapas, so wie an den letzten Abenden davor. Gegen 22.00 Uhr waren wir wieder in Hotel, ab ins Wirlpool und danach ins Bett.

 

16.03.2016 – Madrid und zurück

 

Gegen 10.00 Uhr Frühstück. Um 11.00 Uhr verlassen wir das Hotel und fahren mit dem Bus bis zum Bahnhof. Die Koffer ins Schließfach und ein letztes mal durch die Innenstadt geschlenkert. Madrid verabschiedet sich mit strahlenden Sonnenschein und gut 20°C. Ein letztes Mal eine Tapasbar – gleich am Bahnhof Atocha – aufgesucht. Richtig; Cerveza, Rioja und Tapas.

 

 

 

Anschließend mit der Metro zum Flughafen, um 16.45 Uhr Abflug und um 20.30 Uhr holte uns der nette Herr von McParking wieder in Berlin-Schönefeld ab. Noch gut zwei Stunden Fahrt bis nach Hause. Genau zur 2.Halbzeit der Verlängerung wieder auf der heimischen Couch und gleich mit den Über Bayern (4;2 gegen Juve) gejubelt. Schöner kann ein Kurzurlaub nicht enden.

Druckversion | Sitemap
© 2000 - 2022 - Thomas Weinhold