Willkommen bei Familie Weinhold
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17.06.2014 unser erster Tag im Burgund.

 

Zuerst war tanken angesagt. Unser kleiner Citreon lief schon 40 km auf Benzin daher suchten wir zunächst ein Gastankstelle. Fündig wurden wir am Ortseingang von Dijon. Daneben gleich noch ein Einkaufstempel, also nochmal die restlichen Lebensmittel eingekauft. Nun gut, so kann man auch einen Vormittag gestalten.

 

Zurück im Ferienhaus zuerst einmal einen kleinen Snack und danach die erste Tour mit dem Motorrad. Unser eigentliches Ziel liegt südlich von Dijon, daher Fahrt durch die ganze Stadt. Wir hatten zwar das Navigationssystem programmiert, aber die angezeigte Route führte uns voll in den Stau von Dijon. OK wir haben es überstanden, dass nächste Mal aber nicht mehr durch diese Stadt.

 

 

Stopp am Chateau du Clos de Vouget (der Reiseführer schreibt : das berühmteste Weinschloss, wie aus dem Bilderbuch, liegt mitten in saftigen Grün). Der Reiseführer hat nicht gelogen. Zurück zum Ferienhaus wieder durch Dijon , das wollten wir zwar nicht, doch es war der kürzeste Weg und damit voll in den Feierabendverkehr, Sch....

 

Um 18.00 Uhr pünktlich zur WM wieder zurück. Nun ja 0:0 (Brasilien vs. Mexiko) das war wohl nichts. Zum Glück hatten wir guten Burgunder.

 

18.06.2014 - unser Ziel war Autun, angeschaut haben wir uns Beaune. Das blöde Navi führte uns wiederholt durch Dijon, deswegen haben wir recht viel Zeit vertrödelt. Also Stopp in Beaune. Geparkt haben wir mitten in der Stadt, mit dem Motorrad ist das kein Problem. Helm ab, Jacken aus und Fotos um gehangen, so ausgerüstet zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zuerst zum Markt, danach zum Hotel Dieu. Die bunten Dächer des Hotels Dieu sind weltberühmt und wir waren da. Weiter durch die kleinen Gässchen und über belebte Plätze zur Kirche Notre Dame. Hier haben wir für unsere im letztem Jahr Verstorbenen gebetet und eine Kerze entfacht.

 

 

Vor der Rückfahrt nochmal das Navi programmiert und die Routenoptionen geändert. Siehe da es geht auch ohne durch Dijon zu fahren. Pünktlich 18.00 Uhr wieder am Ferienhäuschen, doch das französische Fernsehen überträgt das erste Spiel nicht.

 

Heute ist wieder Nudeltag, dazu Burgunder und belgisches Bier.

 

19.06.2014 - Tag der 100000 km - Heute Mittag hat unsere Dicke ihre ersten ehrlichen 100000 km auf dem Tacho. Doch bis dahin war es noch eine schöne Ausfahrt zuerst zum Abbaye de Fontenay und danach nach Auxerre.

 

Die Abtei der Zisterzienser ist so glänzend erhalten wie keine andere. Es überstand die Französische Revolution, da es nach der Säkularisierung als Papierfabrik genutzt wurde. Seit 1906 Denkmal und inzwischen Welterbe. Kernstücke sind der Kreuzgang und die 1149 geweihte Basilika.

 

Die 10,00 € waren den Rundgang durch die Abtei wert.

 

 

Weiter ging unsere Fahrt nach Auxerre und da hatten wir fest im Visier die Cathetrale St-Etienne. Das bedeutendste gotische Bauwerk Burgunds entstand ab 1215 bis 1234. Beeindruckend und phantastisch was die Menschen zur damaligen Zeit errichtet haben.

 

Anschließend noch ein Spaziergang durch die Altstadt. Auxerre ist im letztem Krieg nicht zerbombt worden, daher noch eine intakte Altstadt mit vielen sehr gut erhaltenen Fachwerkhäusern. Die ersten zwei km fuhren wir noch unter den 100000, mitten auf der Brücke des Canal de Bourgogne erreichten wir die magische Zahl auf unserem Tachometer.

 

Rückfahrt quasi bei NULL gestartet und pünktlich um 19.20 Uhr im Häuschen gelandet.

 

Das Französische Fernsehen überträgt das 18.00 Uhr Spiel wieder einmal nicht. Oh Du deutscher Fernsehschauer, Du weist gar nicht wie gut es Dir geht.

 

20.06.2014 - Fahrt zum Chateaunef en Auxois - Marko Polo schreibt, die dörfliche Welt der abgeschiedenen Bergfestung lädt zum Träumen ein. Das Chateau ist gut renoviert, recht sehenswert, doch viel besser gefiel uns die kleinen Gässchen und die gut erhaltenen mittelalterlichen Häuser.

 

 

Weiter ging unsre Fahrt nach Autun und da zur Kirche des heiligen Lazerus.

 

Gefahren sind wir bis auf den Platz vor der Catedrale St. Lazere. Möppi im Schatten vor der Kathedrale geparkt und die letzten 20 m zu Fuß gegangen. Wie in den Kirchen zuvor, brannten wir zuerst eine Kerze für unsere zuletzt Verstorbenen an.

 

Erbaut wurde diese Kathedrale in der Zeit von 1120 - 1145, in diesem Zeitraum haben wir noch nicht einmal die deutsche Einheit vollendet.

 

Um 18.00 Uhr wieder zurück, das erste Spiel wird wieder einmal nicht übertragen.

 

Zum Abendbrot haben wir gegrillt und dazu französischen Rotwein.

 

 

 

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